Bei VW sind weltweit 100.000 Arbeitsplätze gefährdet; die Investitionen sollen um 45 Milliarden Euro sinken. Auch die Schließung ganzer Werke ist möglich. Aufgrund der Abhängigkeit von Zulieferern sind durch die geplanten Stellenstreichungen bis zu 200.000 zusätzliche Jobs in Gefahr.

Oskar Lipp erklärt dazu als industrie- und wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:

„Die Lage in der Automobilindustrie spitzt sich immer weiter zu. Bei VW und anderen Autokonzernen könnten bald Hunderttausende Arbeitsplätze verlorengehen. Und hinter jeder dieser Stellen stehen ca. 3 weitere bei der Zulieferindustrie und in anderen Branchen. Es droht der Untergang unseres wichtigsten traditionellen Industriezweigs – und damit die Verödung und Verarmung ganzer Regionen!

Auch Bayern ist als Automobilland davon massiv betroffen. Anstatt sich die Situation schönzureden, sollte Markus Söder lieber auf Bundes- und EU-Ebene für den Erhalt unserer Autoindustrie kämpfen. Stattdessen hat seine CSU den Green Deal mitgetragen. Söder ist damit für die existenzielle Krise der Automobilbranche wesentlich mitverantwortlich. Es ist auch seine Schuld, wenn die Automobilproduktion nach Ungarn und in andere Länder mit niedrigeren Steuern verlagert wird. Merz und Söder treiben unsere Industrieunternehmen aus dem Land. Mit ihnen ziehen Fachkräfte weg, die Gewerbesteuer-Einnahmen der Kommunen sinken, und eine Abwärtsspirale wird in Gang gesetzt. Nur die AfD wird die Steuern und Energiekosten massiv senken, um den Standort zu sichern.“