Beim mutmaßlichen Amoklauf am Welfen-Gymnasium im oberbayerischen Schongau wurde am Mittwoch ein ehemaliger Schüler der Schule festgenommen. Der 16-jährige Kroate hatte zunächst erfolglos einen Schuss abgegeben und anschließend zwei 13 Jahre alte Schülerinnen mit einem Messer schwer verletzt.

Jörg Baumann, Leiter des Arbeitskreises Inneres der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, erklärt dazu:

„Dass bei dieser Tat niemand sein Leben verloren hat, grenzt an ein Wunder. Unsere Gedanken sind bei den beiden verletzten Mädchen, die nach bisherigem Kenntnisstand außer Lebensgefahr sind, und ihren Familien. Der besonnenen und beherzten Reaktion von Lehrkräften und Polizei ist es zu verdanken, dass diese Tat nicht noch schlimmer ausgegangen ist.

Wie ein Jugendlicher, der Berichten zufolge bereits in psychiatrischer Behandlung war, Zugang zu einer Schusswaffe erhalten konnte, muss restlos geklärt werden. Notfallpläne und Krisenintervention an unseren Schulen dürfen kein Papiertiger sein – wir brauchen eine engere Verzahnung von Schulen, Gesundheitswesen und Sicherheitsbehörden, damit psychische Krisen frühzeitig erkannt und Gefahren abgewendet werden, bevor Menschen zu Schaden kommen.”