CSU und Freie Wähler haben einen Antrag mit dem Titel „Chancen der Neuen Genomischen Techniken (NGT) erkennen und nutzen“ im Bayerischen Landtag eingebracht.

Harald Meußgeier erklärt dazu als Leiter des Arbeitskreises für Umwelt und Verbraucherschutz der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:

„Neue Genomische Techniken sind nicht dasselbe wie klassische Gentechnik. Deshalb sagen wir als AfD: Wir wollen Chancen erkennen und nutzen. Mit NGT können Veränderungen erzielt werden, die auch durch klassische Züchtung entstehen könnten – aber präziser, schneller und gezielter. Das Ergebnis ist daher anders als bei Pflanzen, in die fremde Genetik implementiert wurde. Wer hier auf Kosten unserer Bauern Angst schürt, handelt nicht verantwortungsvoll. Unsere Landwirte haben große Herausforderungen zu stemmen, darunter Trockenheit, Schädlinge, steigende Anforderungen beim Pflanzenschutz. Hinzu kommt Druck auf Erträge, Flächen und die gesamte Wertschöpfungskette. Wir dürfen international nicht abgehängt werden. In anderen Ländern wird pragmatischer und innovationsfreundlicher mit diesen Technologien umgegangen. Die AfD will keine unkontrollierte Ausbreitung und auch keine pauschale Öffnung für alles, was technisch möglich ist. Aber wir sagen Ja zur Forschung unter kontrollierten Bedingungen. Und wir sagen Nein zu ideologischen Blockaden. Deshalb unterstützen wir den Antrag, Neue Genomische Techniken zuzulassen, damit unsere Landwirte und Züchter echte Chancen haben. Bayern braucht Vielfalt, Wettbewerb und Wahlfreiheit.“