Ein aktueller Expertenbeitrag in „Tichys Einblick“ bestätigt zentrale Positionen, die der Sachverständige der AfD-Fraktion, Prof. Dr. Thorsten Polleit, in der Anhörung der Enquete-Kommission „Bürokratieabbau“ zum Thema Bürokratieabbau im Hochschulwesen vertreten hat: Konzentration auf Forschung und Lehre, Abbau politischer Nebenzwecke, Kritik an Gender- und Diversity-Bürokratie, mehr wissenschaftliches Personal statt Verwaltungsaufbau sowie stärkere Exzellenzorientierung. Derzeit arbeiten an Bayerns Hochschulen mehr Menschen in der Verwaltung als im Wissenschaftsbetrieb.

Franz Bergmüller erklärt als AfD-Mitglied der Enquete-Kommission „Bürokratieabbau“ im Bayerischen Landtag:

„Bayerns Hochschulen brauchen Bürokratieabbau und weniger ideologische Zusatzaufgaben. Forschung und Lehre müssen im Mittelpunkt stehen. Wir fordern eine Entbürokratisierungsoffensive: Berichtspflichten abbauen, Drittmittelverfahren vereinfachen, interne Verwaltungsregeln streichen, Beauftragte reduzieren und die Hochschulen auf wissenschaftliche Kernaufgaben ausrichten! Die Staatsregierung muss aufhören, Hochschulen mit immer neuen Vorgaben, Gleichstellungsberichten, Nachhaltigkeitsprogrammen und Kontrollroutinen zu belasten.“

Benjamin Nolte, hochschulpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, ergänzt:

„Hochschulen verlieren wissenschaftliche Substanz, wenn Professuren nicht verlässlich nachbesetzt, Institute ausgedünnt und Forschungskapazitäten mit Antragsbürokratie überlastet werden. Wir brauchen eine qualitäts- und leistungsorientierte Hochschulpolitik. Dazu gehören eine stärkere Grundfinanzierung öffentlicher Hochschulen, mehr wissenschaftliches Personal statt Verwaltungsausbau, eine strikte Kontrolle des Genderverbots und ein Ende der Diversity- und Nachhaltigkeitsbürokratie. Hochschulen sind keine Experimentierfelder für linke Symbolpolitik, sondern Orte der Wissenschaft, Ausbildung und Exzellenz!“