Bei der gestrigen Fraktionssitzung der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt. Im Rahmen der regulären Vorstandswahl bestimmten die Abgeordneten die künftige Führung der Fraktion für die zweite Hälfte der Legislaturperiode.
An der Spitze des Fraktionsvorstands stehen künftig Katrin Ebner-Steiner und Ulrich Singer als Doppelspitze. Katrin Ebner-Steiner wurde in ihrem Amt bestätigt, Ulrich Singer wurde von der Mehrheit der Fraktion neu in diese Funktion gewählt.
Zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurden Richard Graupner und Johannes Meier erneut gewählt. Zudem wurden Gerd Mannes, Benjamin Nolte und Andreas Winhart neu zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Im Amt des Parlamentarischen Geschäftsführers wurde Christoph Maier bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurde Markus Walbrunn als stellvertretender Parlamentarischer Geschäftsführer.
Mit der Wahl des neuen Vorstands stellt sich die AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag organisatorisch für die zukünftigen parlamentarischen Aufgaben sowie für die weitere politische Arbeit im Bayerischen Landtag auf. Die Fraktion sieht sich in ihrer bisherigen Linie bestätigt und wird ihre Oppositionsarbeit auch künftig sachorientiert, konsequent und bürgernah fortsetzen.
Mit Blick auf die kommende Landtagswahl richtet die AfD-Fraktion ihren Fokus nicht auf Personalfragen, sondern auf die politische Arbeit für Bayern. Entscheidend ist, dass die Fraktion geschlossen und entschlossen auf das gemeinsame Ziel hinarbeitet, die AfD weiter zu stärken und ihr bei der nächsten Landtagswahl erstmals realistische Chancen auf Direktmandate zu eröffnen. Dafür braucht es Geschlossenheit, klare Inhalte und den direkten Kontakt zu den Bürgern.
Der neue Vorstand wird die Fraktion in diesem Sinne durch die kommenden Monate führen und die parlamentarische Arbeit eng mit den politischen Herausforderungen in Bayern verbinden. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Interessen der Bürger, eine starke Oppositionsarbeit und das Ziel, die AfD als gestaltende politische Kraft in Bayern weiter auszubauen.