Aufgrund des ideologiegetriebenen Ausbaus der Solarenergie kommt es immer öfter zu massiver Überproduktion. Am vergangenen Sonntag mussten die Netzbetreiber, die zur Aufnahme des überschüssigen Stromes verpflichtet sind, an der Strombörse jedem Abnehmer 480 Euro pro Megawattstunde bezahlen. Der „negative Strompreis“ hatte damit eine „Rekordtiefe“ erreicht.
Florian Köhler erklärt dazu als energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:
„Die absurde Förderung der Solarenergie ist eine gigantische Umverteilung von unten nach oben. Die Zeche zahlt der Steuerzahler, der die negativen Strompreise ausgleicht – die Profiteure sind die Besitzer teurer Elektroautos und Solaranlagen-Betreiber, die z.T. noch immer für wertlosen Solarstrom entschädigt werden, wenn der Preis ins Negative fällt. Schon jetzt liegt die in Deutschland installierte Solarleistung bei rund 120 Gigawatt, obwohl das Stromnetz nur auf eine Spitzenlast von etwa 80 Gigawatt ausgelegt ist. Trotzdem werden immer mehr Solaranlagen gebaut – hinreichende Speichermöglichkeiten sind jedoch nicht vorhanden.
Die Überproduktion von Solarstrom gefährdet unsere Energiesicherheit. Um das Stromnetz stabil zu halten, kann es sogar zur Stromabschaltung ganzer Regionen, sogenannten ‚Brownouts‘, kommen. Da in Bayern besonders viel Solarstrom erzeugt wird, ist die Gefahr von Abregelungen und Abschaltungen hier besonders hoch.
Während Bundes- und Staatsregierung die absurde Energiewende noch immer vorantreiben, setzt die AfD-Fraktion in Bayern auf einen vernünftigen Energiemix. Dazu gehören selbstverständlich auch Gas- und Kernkraftwerke.“