Die AfD-Fraktion hat die Bayerische Staatsregierung in ihrem Antrag „Verzicht auf neue Asylunterkünfte und Auflösung bestehender Mietverträge!“ (Drs. 19/7627) aufgefordert, die Regierung von Schwaben anzuweisen, im Landkreis Unterallgäu keine weiteren Asylunterkünfte anzumieten. Der Antrag war, auch dank des Einsatzes zahlreicher Bürger vor Ort, erfolgreich. Darüber hinaus sind bestehende Mietverträge im Hinblick auf den tatsächlichen Bedarf zu überprüfen. Notunterkünfte, insbesondere in Mindelheim und Bad Wörishofen, sind zu kündigen.
Der Parlamentarische Geschäftsführer und remigrationspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Christoph Maier, erklärt dazu:
„Bundes- und Staatsregierung haben die Bürger mit ihrer Ankündigung einer Migrationswende betrogen. Offenbar haben sie vor der Migrationsindustrie, die ihre Pfründe verteidigen möchte, kapituliert. Dies belegt die Antwort der Staatsregierung auf meine Schriftliche Anfrage vom 11. April vergangenen Jahres: Im Landkreis Unterallgäu bestand damals eine Gesamtkapazität der Asylunterkünfte von 2.092 Plätzen. Sie waren jedoch nur zu 49 Prozent ausgelastet. Und davon war etwa die Hälfte mit Fehlbelegern besetzt. Nur ein einziger Bewohner war tatsächlich ein anerkannter Asylbewerber! Die Kosten liegen pro Monat bei rund einer Million bzw. 930 Euro pro ‚Flüchtling‘. Trotz der geringen Auslastung verlangt die Migrationslobby die Errichtung neuer Unterkünfte auf Kosten der Steuerzahler, wogegen sich die Bevölkerung zu Recht wehrt.
Der Widerstand der Bürger und der Einsatz der AfD waren erfolgreich: Immerhin wird es keine neuen Unterkünfte geben. Nun müssen aber noch die bestehenden, ungenutzten Einrichtungen geräumt werden. Wir fordern die Staatsregierung mit Nachdruck auf, die nötigen Maßnahmen endlich umzusetzen und dem Landtag darüber zu berichten.“