Die Bayerische Staatsregierung hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen Jagdgesetzes und weiterer Rechtsvorschriften in erster Lesung in den Bayerischen Landtag eingebracht (Drs. 19/9707). Unter anderem soll darin im Bereich der Abschussplanung für Rehwild eine Alternative zur behördlichen Planung und Steuerung geschaffen werden.

Roland Magerl erklärt dazu als jagdpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:

„Grundsätzlich geht dieser Entwurf in die richtige Richtung. Wir unterstützen eine stärkere Eigenverantwortung der Jagdgenossenschaften und Grundeigentümer sowie die Lockerung des Abschussplanes beim Rehwild. Auch die Vorbereitung der Bejagung von Wolf und Goldschakal findet unsere Zustimmung. Allerdings erwarten wir hier mehr Reformbereitschaft bei der Bundesregierung. Als AfD setzen wir uns auch für die Stärkung der Jungwildrettung und des Tierschutzes generell ein. Wir treiben den Bürokratieabbau voran und fördern die Einführung digitaler Verfahren bei der Jagd. Als konstruktive politische Partei stellen wir uns daher nicht gegen dieses Gesetz.“