Der Wirtschaftsflügel der CDU hat sich für ein Ende des Rechts auf Teilzeitarbeit ausgesprochen. Auf dem CDU-Bundesparteitag Ende Februar soll ein entsprechender Antrag mit dem Titel „Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit“ beschlossen werden. Darin fordert die Mittelstands- und Wirtschaftsunion, dass für einen Rechtsanspruch eine besondere Begründung, wie z.B. die Erziehung von Kindern oder die Pflege von Angehörigen, vorliegen müsse. Begründet wird der Vorstoß mit dem Fachkräftemangel.
Oskar Lipp kommentiert dies als wirtschafts- und industriepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag wie folgt:
„Wieder einmal fällt der Union nichts anderes ein als neue Verbote. Als Freiheitspartei lehnen wir eine Abschaffung des Rechts auf Teilzeit ab. Statt Arbeitnehmerrechte zu beschneiden, muss der Staat Arbeit wieder attraktiv machen. Dann werden die Menschen auch freiwillig länger arbeiten.
Wir fordern klare Anreize: Mehr Netto vom Brutto durch Steuersenkungen, steuerfreie Überstunden und die Streichung der Sozialversicherungspflicht für geringfügig Beschäftigte. Nur so lässt sich der Fachkräftemangel zeitnah und effektiv bekämpfen. Zwangsmaßnahmen sind der falsche Weg.
Die Altparteien beklagen ständig den Fachkräftemangel, während sie Arbeit durch immense Steuerbelastungen und lähmende Bürokratie unattraktiv machen. Dadurch treiben sie die Fachkräfte selbst aus dem Land. Leistung muss sich wieder lohnen! Die AfD setzt sich für eine Politik ein, die Leistung fördert, Arbeitsanreize setzt und den Mittelstand stärkt.“