Die Kampagne „My Voice, My Choice“ fordert die EU auf, einen Fonds einzurichten, der Abtreibungen und Abtreibungstourismus in Europa finanziell fördern soll. Dadurch würden EU-Mittel in einem hochsensiblen Bereich eingesetzt, der in vielen Mitgliedstaaten – darunter Polen, Malta und Ungarn – durch enge gesetzliche Vorgaben reguliert ist, um den Schutz des Lebens von Beginn an sicherzustellen.
Initiiert wurde die von diversen linken NGOs unterstützte Kampagne durch das slowenische „8th of March Institute“, das von der „Guerilla Foundation“ finanziert wird. Deren Gründer, der deutsch-griechische Pharma-Erbe Antonis Schwarz, war auch in der „Flüchtlingshilfe“ sowie beim „Zentrum für Politische Schönheit“ aktiv.
Martin Böhm erklärt dazu als europapolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:
„Diese Kampagne missachtet das Selbstbestimmungsrecht und die geltenden Gesetze der Mitgliedstaaten. Hier geht es nicht um die Unterstützung von Frauen in Notlagen, sondern um einen übergriffigen Versuch linker NGOs, EU-Mittel zur Durchsetzung einer Agenda zu nutzen, für die es in vielen Ländern keine Mehrheiten gibt. Diesen undemokratischen Eingriff in die nationale Souveränität europäischer Staaten lehnen wir ab.“
Elena Roon ergänzt als familienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion:
„Wir bekennen uns klar zum Schutz des Lebens und werden uns mit aller Kraft dafür einsetzen, dass dieser Grundsatz auch in Bayern gewahrt bleibt. Für uns ist Lebensschutz nicht nur ein Prinzip, sondern eine Verantwortung – für die Menschen, die bereits auf der Welt sind, und für die, die noch geboren werden. Die Tötung ungeborener Kinder darf nicht weiter erleichtert und finanziell bezuschusst werden.“