Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigte auf einer Pressekonferenz zum Abschluss der CSU-Klausurtagung an, noch in diesem Jahr die Weichen für mehrere Projekte zur Kernfusionstechnologie zu stellen. Außerdem versprach Söder eine stärkere Bekämpfung illegaler Zuwanderung, die Abschiebung straffälliger oder arbeitsunwilliger Migranten, einen besseren Schutz deutscher Grenzen, umfassenden Bürokratieabbau sowie eine „Hymnenpflicht bei Schulabschlüssen“.

Hierzu erklärt die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Katrin Ebner-Steiner:

„Wenn man sich die neuesten Forderungen der CSU anschaut, hat man fast den Eindruck, das Programm der AfD zu lesen. Eine Position nach der anderen wird abgekupfert. Dabei hat die CSU alle unsere parlamentarischen Initiativen stets entrüstet zurückgewiesen: zur Energiesicherheit, zur Beendigung der illegalen Einwanderung, zur Förderung unserer Wirtschaft, zum Bürokratieabbau oder zur Stärkung unserer kulturellen Identität. Aber jetzt ist Wahlkampf, und Söder sieht seine Felle davonschwimmen. Daher buhlt er jeden Tag krampfhaft um Aufmerksamkeit. Was von seinen Versprechungen jedoch zu halten ist, wissen die Bürger zur Genüge. Die CSU regiert in Bayern wie auch im Bund; sie hätte jede Möglichkeit, alles, was sie von uns übernimmt, auch umzusetzen. Doch das geschieht nicht, und immer mehr Bürger entscheiden sich für das Original und nicht für die Kopie. Die CSU bietet keine Lösung – sie ist Teil des Problems! Nur die AfD wird Deutschland retten.“