Die Bayerische Staatsregierung hat beschlossen, das ursprünglich geplante Kinderstartgeld in Höhe von 3.000 Euro nicht einzuführen. Die AfD-Fraktion fordert sie auf, diese Maßnahme zurückzunehmen. Menschen, die sich für ein Kind entscheiden, sollte eine solche Wertschätzung entgegengebracht werden.
Die familienpolitische Sprecherin der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Elena Roon, erläutert dies wie folgt:
„Die Staatsregierung hat wieder einmal ein Versprechen gebrochen und lässt Familien im Stich. Das ist ein unsozialer und familienfeindlicher Kahlschlag, der an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist. Zudem streicht sie die direkten Familiengeldzahlungen und verteilt das Geld von den Eltern auf die Betreuungseinrichtungen um. Das trifft vor allem Familien mit mehreren Kindern, die ohnehin oft sozial schlechter gestellt sind. Mütter verdienen im Schnitt deutlich weniger als kinderlose Frauen und haben Einbußen bei der Rente. Offenkundig hat die CSU ihr ‚C‘ im Namen völlig vergessen. Wir als AfD stehen hingegen für eine Familienpolitik mit Herz. Bayern muss ein Familienland bleiben.“
Franz Schmid fügt als jugendpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion hinzu:
„Familien in Bayern stehen unter massivem Druck. Die steigenden Kosten für Miete, Energie und Lebensmittel treffen sie besonders hart. Dabei genießen sie den besonderen Schutz des Grundgesetzes sowie der Bayerischen Verfassung. Dieser Schutz umfasst auch konkrete Unterstützung. Die Nichteinführung des Kinderstartgeldes und die Streichung direkter Familiengeldzahlungen zeigt, wie wenig die Söder-Regierung von diesem Verfassungsauftrag hält. Wertschätzung für die Familie hat nur die AfD. Wir fordern, dass ihre enorme gesellschaftliche Leistung auch in Zukunft finanziell anerkannt wird.“