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Mehr Handlungssicherheit für Fachkräfte in Kindergärten beim Sonnenschutz!

Dermatologen in ganz Deutschland schlagen Alarm, weil sich viele Kindergärten weigern, die Kinder mit Sonnencreme zu versorgen. Als Gründe werden hier Zeitmangel, Hygiene, undurchsichtige Gesetze und die Angst vor Haftung im Falle von Allergien genannt. Experten sind sich aber einig, dass Sonnenbrände in der Kindheit für schwarzen Hautkrebs verantwortlich sind. Aus diesem Grund stellte die AfD-Fraktion heute im Familienausschuss einen Antrag zu diesem Thema. Die Fraktion fordert eine einheitliche Regelung für alle Kindertageseinrichtungen in Bayern zum Eincremen mit Sonnenschutzcreme. Damit will sie einerseits erreichen, dass die Kinder in den bayerischen Kindergärten geschützt werden, und andererseits, dass die Fachkräfte in den Kindergärten mehr Handlungssicherheit bekommen. Denn gerade die fehlende Handlungssicherheit in den Kindergärten beim Eincremen der Kinder mit Sonnenschutzcreme stellt ein großes Problem dar und schadet letztendlich den Kindern.

Dazu sagt der sozialpolitische Fraktionssprecher Jan Schiffers:

„Die Praxis zeigt leider, dass viele Kindergärten das Eincremen der Kinder mit Sonnencreme ablehnen, auch weil hier große Unsicherheiten und die Angst vor eventuellen Haftungen vorherrschen. Mit unserem Antrag wollten wir deswegen erreichen, dass Fachkräfte in Kindergärten mehr Handlungssicherheit in diesem Bereich bekommen und unserer Kinder auch im Kindergarten aktiv vor Hautkrebs geschützt werden. Es ist daher völlig unverständlich, dass alle anderen Fraktionen diesen Antrag im Familienausschuss ablehnten, denn es geht schließlich um den Schutz und die Gesundheit unserer Kinder.“

2019-07-12T11:47:48+02:0012. Juli 2019|