Deutschland hat allein im vergangenen Jahr 528 Millionen Euro an Kindergeld ins Ausland überwiesen. In Rumänien hat sich daraus ein regelrechtes Geschäftsmodell entwickelt: So sprach ein rumänischer Bürgermeister in einer MDR-Reportage von Familien mit bis zu 15 Kindern in seiner Gemeinde, die aus Deutschland Kindergeld erhalten. Die nötigen Bescheinigungen, dass die Eltern kein rumänisches Kindergeld bekommen, stellen die dortigen Behörden gerne aus. Hinzu kommen Sozialhilfe und Wohngeld.

Die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Katrin Ebner-Steiner, erklärt dazu als kinderpolitische Sprecherin:

„Während das Geld bei vielen einheimischen Familien, in denen beide Eltern in Vollzeit arbeiten, nicht reicht, lassen sich rumänische Großfamilien einen luxuriösen Lebensstil finanzieren. Kindergeld, Sozialhilfe und Wohngeld werden ohne ausreichende Prüfung ins Ausland überwiesen. Kinderreiche Familien erhalten monatlich etliche Tausende Euro – ohne jede Arbeit! Weitere Sozialleistungen ermöglicht der Arbeitnehmerstatus der EU: Schon ein Minijob mit wenigen wöchentlichen Arbeitsstunden genügt, um Sozialhilfe abzugreifen. Dieser Missbrauch muss beendet werden! Kindergeld für Menschen, die nicht in Deutschland leben, darf es nicht geben. Und nur wer tatsächlich in die Sozialkassen einzahlt, darf Sozialleistungen bekommen. Schluss mit der Ausbeutung unserer Steuerzahler und der Benachteiligung unserer Familien!“