Die deutsche Automobilbranche befindet sich in einer Dauerkrise. Bei Audi brach der Gewinn im dritten Quartal 2026 um 87 Prozent ein. Das Unternehmen plant massive Einschnitte über die bereits angekündigten 4.500 Stellenstreichungen hinaus. BMW musste seine Prognose für 2026 nach unten korrigieren und wird den Personalabbau beschleunigen. Schaeffler wird fast 3.500 Stellen abbauen, davon 2.660 in Deutschland, und vier Standorte schließen. Schlechte Zahlen schreibt auch Continental: Im dritten Quartal lag der Umsatz organisch um 1,5 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums. Der bereinigte Free Cashflow fiel um 69 Prozent.
Oskar Lipp, industriepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, erklärt:
„Während Söder in den Golfstaaten mit Kamelen und Falken posiert, erleben wir den Zusammenbruch unserer bayerischen Automobilindustrie. Für die CSU gibt es kein wichtigeres Thema als die Frage, ob Ilse Aigner Bundespräsidentin wird. Der Mehrheit der Bürger ist das egal: Nur 36 Prozent halten die CSU-Politikerin für geeignet. 70 Prozent ist es auch gleichgültig, ob eine Frau oder ein Mann auf Steinmeier folgt. Die Menschen haben andere Sorgen: Tausende Arbeitsplätze gehen in der Automobilindustrie verloren, weil Söder und Merz an der gescheiterten Energiewende festhalten. Immense Energiekosten, ausufernde Steuerlasten, insbesondere die sinnlose CO2-Bepreisung, und Bürokratiewahn haben Deutschland und Bayern als Wirtschaftsstandorte unattraktiv gemacht. Nur die AfD wird für eine wirtschaftspolitische Wende sorgen.“