Laut zahlreichen Medienberichten fürchtet die Berliner Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp nach internen Anmerkungen ihres Büros ein antisemitisches und terroraffines Milieu mit Kontakten zur Hamas. Ein Mann aus diesem Umfeld ließ sich nach der Wahl auf einer Linken-Wahlparty mit einem Bundestagsabgeordneten der Partei fotografieren. Eralps Sprecher verweist auf Drohungen gegen sie. Die Berliner SPD will dennoch mit Linken und Grünen koalieren. CSU-Chef Markus Söder hatte SPD und Grüne vor dem Bündnis gewarnt. Im Bund regiert die CSU mit der SPD.
Katrin Ebner-Steiner, Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, erklärt:
„Wer sich vor Hamas-Sympathisanten fürchtet, die auf den Wahlpartys der eigenen Partei mitfeiern, kann die Sicherheit unserer Hauptstadt nicht garantieren. Söder nennt die Linke ‚tief antisemitisch‘. Dann muss er handeln: Die Berliner Linkskoalition gehört auf die Tagesordnung des Koalitionsausschusses. Wer vor der Linken warnt, darf ihr nicht über den eigenen Koalitionspartner ins Rote Rathaus verhelfen!“
Ihr Co-Vorsitzender Ulrich Singer ergänzt:
„Mit 12,1 Prozent hat die Berliner SPD ihr schlechtestes Ergebnis eingefahren und will jetzt der Linken als Mehrheitsbeschafferin dienen. Söder hat den Hebel, um diesen Irrsinn zu stoppen: seine Koalition mit der SPD im Bund. Er soll ihn nutzen, statt nur zu poltern! Berlin darf nicht von Antisemiten, Terror-Unterstützern und Enteignungsfanatikern regiert werden. Und für Bayern heißt das: Der Länderfinanzausgleich gehört jetzt erst recht auf den Prüfstand. Mit bayerischem Steuergeld finanzieren wir keine sozialistische Party in Berlin!“