Die AfD-Fraktion bringt im Wirtschaftsausschuss des Bayerischen Landtags erneut einen Antrag zur Rückgewinnung ausgewanderter deutscher Fachkräfte ein (Drs. 19/13569). Zwischen 2005 und 2025 verlor Deutschland netto 1,13 Millionen deutsche Staatsbürger, Bayern allein zwischen 2014 und 2025 über 115.000 an andere Bundesländer und das Ausland. Gleichzeitig fehlen dem Freistaat rund 82.000 qualifizierte Arbeitskräfte. Bereits 2023 (Drs. 18/28426) und 2024 (Drs. 19/766) forderte die AfD Rückkehrprogramme. Der neue Antrag sieht weniger Bürokratie, freiwillige Befragungen, digitale Arbeitsvermittlung und verbindliche Erfolgskontrollen vor.
Johannes Meier, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Fraktion, erklärt dazu:
„Deutschland verliert seine eigenen Fachkräfte, während CDU und Freie Wähler dieses Problem weitgehend ausblenden. Wir als AfD setzen uns seit Jahren mit konkreten parlamentarischen Initiativen für ihre Rückgewinnung ein. Unser verbessertes ‚Kimm Hoam‘-Programm verbindet gezielte Rückkehranreize mit Bürokratieabbau und digitaler Vermittlung. Wir fordern die Staatsregierung auf, endlich zu handeln: mit Umzugshilfen, Unterstützung bei Unternehmensgründungen und einer zentralen Rückkehrberatung. Gleichzeitig müssen Steuern, Abgaben und Bürokratie sinken, damit Bayern für unsere deutschen Fachkräfte wieder attraktiver wird!“