Die Ankündigung von Audi-CEO Gernot Döllner, im US-Bundesstaat Georgia ein neues Werk zu errichten, stößt bei Gewerkschaftern und Politikern in Deutschland auf scharfe Kritik. So warf IG-Metall-Chefin Christiane Benner dem Konzernchef vor, er habe sich zu einer „Marionette“ Trumps machen lassen. Und der Linken-Vorsitzende Luigi Pantisano forderte sogar den Rücktritt Döllners.
Der industrie- und wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Oskar Lipp, erklärt dazu:
„Audi macht genau das, wozu es seinen Aktionären verpflichtet ist: Der Konzern sorgt dafür, dass das Unternehmen floriert. In den USA ist das weitaus besser möglich als in Deutschland. Die Energiekosten sind niedriger, Löhne und Arbeitsbedingungen flexibler. Es ist absurd, wenn nun ausgerechnet die Leistungsfeinde der Altparteien ihren moralischen Zeigefinger erheben. Ökosozialismus, Steuer- und Bürokratiewahnsinn, staatlich gemästete NGOs, die mit ihren Klagen die Produktion stilllegen, und linksideologische Gewerkschaften haben Deutschland unattraktiv gemacht. In Bayern treibt die CSU unsere Unternehmen aus dem Land: Sie hat den Green Deal mitgetragen und Kernkraftwerke sprengen lassen. Söder verhöhnt die Leistungsträger, indem er auf Berlin und Brüssel schimpft, aber selbst für immer neue Steuern und Bürokratielasten sorgt. Nur die AfD wird die Standortbedingungen grundlegend ändern. Wir sorgen für Deutschland und Bayern zuerst.“