Angesichts der anhaltenden Debatte über eine Steuer auf zuckerhaltige Getränke bekräftigt die bayerische AfD-Fraktion ihre ablehnende Position gegenüber dieser zusätzlichen steuerlichen Belastung. Auf Bundesebene wird derzeit über die konkrete Ausgestaltung der geplanten Steuer gestritten. Der Entwurf von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil stieß Anfang Oktober auf Widerstand im Kanzleramt.

Harald Meußgeier erklärt dazu als Leiter des Arbeitskreises für Umwelt und Verbraucherschutz der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:

„Die Gesundheit unserer Kinder ist uns sehr wichtig. Und die Risiken eines übermäßigen Zuckerkonsums dürfen wir nicht verharmlosen. Aber den Bürger wieder einmal nur über den Geldbeutel erziehen zu wollen, ist nicht zielführend. Vielmehr müssen wir dort ansetzen, wo Ernährungsgewohnheiten entstehen. Und das ist in den Familien, in Kindergärten und in Schulen. Dabei muss jedem klar sein: Gesunde Ernährung beginnt nicht beim Steuerbescheid. Sie beginnt mit Wissen, Bildung und guten Vorbildern. Das ist der Weg, für den wir als AfD stehen. Bei der Bundesregierung scheint man sich, anders als von den Grünen in der letzten Plenardebatte suggeriert, noch nicht einig zu sein. Deshalb möchte ich für einen Weg werben, der Menschen zu einer gesünderen Ernährung befähigt, ohne sie zusätzlich zur Kasse zu bitten. Wir sagen: Nein zur Zuckersteuer, nein zu grüner Bevormundung!“