Die Ergebnisse der PISA-Studie 2025 sind ein verheerendes Zeugnis für die deutsche Bildungspolitik. In Mathematik, Lesen und Naturwissenschaften erzielen Deutschlands 15-Jährige die niedrigsten Ergebnisse seit Beginn der PISA-Studien. Seit rund zehn Jahren geht es nun kontinuierlich bergab.
Rund einem Drittel der Jugendlichen fehlen grundlegende Kompetenzen im Lesen und in Mathematik, jeder Fünfte verfügt sogar in keinem der drei getesteten Bereiche über ausreichende Basiskompetenzen.

Dazu erklärt Oskar Atzinger, bildungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:
„PISA 2025 ist ein bildungspolitisches Alarmsignal. Wenn ein Drittel unserer Jugendlichen nicht ausreichend lesen oder rechnen kann, gefährdet das die Ausbildung, die Wirtschaft und letztlich unseren Wohlstand.
Bayern darf sich angesichts dieses Ergebnisses nicht zurücklehnen. Wir brauchen endlich eine Rückbesinnung auf Sprache, Wissen und Leistung. Lesen, Schreiben und Rechnen müssen wieder Vorrang haben, anstatt immer neuen pädagogischen Modeprojekten den Vorrang zu geben.
Besonders entscheidend ist die umfassende Kenntnis der deutschen Sprache. Selbst die Leiter der Studie bezeichnen die Unterrichtssprache als Schlüssel zu allen anderen Fächern und fordern frühe Diagnostik und verbindliche Förderung. Wer dem Unterricht sprachlich nicht folgen kann, braucht konsequente und intensive Deutschförderung.
Gleichzeitig müssen wir am Leistungsprinzip und am gegliederten bayerischen Schulsystem festhalten. Die Antwort auf sinkende Leistungen darf niemals darin bestehen, die Anforderungen ebenfalls zu senken.
Unser Anspruch muss wieder selbstverständlich sein. Wer eine bayerische Schule verlässt, muss lesen, schreiben und rechnen können. Bayern braucht keine weiteren Bildungsexperimente, sondern eine Bildungspolitik, die Leistung wieder ermöglicht und einfordert.“