Die Staatsregierung hat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bayerischen Schulfinanzierungsgesetzes in den Landtag eingebracht (Drs. 19/11641). Damit soll dem höheren Finanzbedarf der Schulen durch die Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium 2018 Rechnung getragen werden.
Ramona Storm erklärt dazu als Mitglied des Arbeitskreises Bildung und Kultus der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:
„Ab jetzt muss jährlich ein weiteres Unterrichtsjahr für bis zu 38.000 Abiturienten finanziert werden. Wieso wird erst jetzt über die Kosten von 45 Millionen Euro für den zusätzlichen Personalaufwand gesprochen? Wo soll das Geld herkommen? Anstatt Steuern zu erhöhen oder neue Schulden zu machen, sollte bei den zahlreichen linken NGOs gespart werden, die Hunderte Millionen Euro Steuergeld verschlingen. Auch der Islam-Unterricht gehört nicht in Bayerns Schulen. Einsparpotenzial bieten auch die Gender-Professuren an staatlichen bayerischen Hochschulen.
Aber das Hauptproblem taucht im Gesetzentwurf gar nicht auf: Wir haben zu wenig Lehrkräfte. Viele fallen krankheitsbedingt oft aus. Durch neue Bildungspläne, fehlende Digitalisierung, die Integration von Migrantenkindern und zunehmende Kriminalität wird unseren Lehrerinnen und Lehrern zu viel zugemutet.
Die AfD wird dafür sorgen, dass an unseren Schulen wieder ordentliche Zustände herrschen. Dazu braucht es nicht nur mehr Geld, sondern auch eine Rückkehr zu Disziplin und Leistungsbereitschaft. Und wer kein Aufenthaltsrecht in Deutschland hat, muss remigriert werden.“