Der Chef der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Klaus Holetschek, hat sich dafür ausgesprochen, „ein Teil-Verbot“ der AfD „nicht kategorisch auszuschließen“. Dabei bezog er sich auf die Thüringer AfD. Unterstützung erhielt er von Landtagspräsidentin Ilse Aigner (ebenfalls CSU).

Ulrich Singer erklärt als Vorsitzender der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:

„Söder ist wiederholt durch martialische Entgleisungen aufgefallen. Sein Schwadronieren von einem Kampf gegen unsere Partei ‚bis aufs Messer‘ und von der ‚letzten Patrone der Demokratie‘ erschreckt viele Bürger, spaltet die Gesellschaft und vergiftet das politische Klima. Holetschek und Aigner hätten jetzt staatsmännische Klugheit zeigen und sich vom unnötig eskalierenden Kurs des erfolglosen Ministerpräsidenten absetzen können. Wenn sie stattdessen linke Verbotsparolen übernehmen, anstatt politische Debatten mit Sachargumenten zu führen, disqualifizieren sie sich selbst für höhere Ämter – und für politische Verantwortung in Bayern.“

Katrin Ebner-Steiner, ebenfalls AfD-Fraktionsvorsitzende, fügt hinzu:

„Die AfD ist mit fast 30 Prozent Deutschlands beliebteste Partei. Immer mehr Politiker von CDU/CSU fordern daher ein Ende der selbstzerstörerischen Brandmauer. Deren Zusammenbruch wird in absehbarer Zeit erfolgen. Aigner und Holetschek werden dann von den Trümmern dieses demokratiefeindlichen Machwerkes begraben. Auch die CSU ist nicht bereit, die Probleme unseres Landes zu lösen. Stattdessen bekämpft sie die demokratische Opposition und fantasiert über Methoden, die wir eher aus Diktaturen kennen. Die AfD wird nicht verboten – sie wird Deutschland retten.“