Laut Statistischem Bundesamt ist die Produktion in den energieintensiven Industriezweigen in Deutschland von Februar 2022 bis März 2026 um 15,2 Prozent gesunken. In der gesamten Industrie wurden im selben Zeitraum 9,5 Prozent weniger Güter produziert.

Der wirtschafts- und industriepolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Oskar Lipp, erklärt dazu:

„Unsere Wirtschaft ist in den letzten Jahren dramatisch geschrumpft. Das liegt nicht nur am Krieg in der Ukraine. Denn die Deindustrialisierung hat schon deutlich früher eingesetzt: Seit November 2017 ging die Industrieproduktion in allen Bereichen um 17,8 Prozent zurück. Der Niedergang unserer Wirtschaft ist politisch gewollt. Die Verantwortlichen sitzen in Brüssel, Berlin und München. Der Green Deal der EU und die linksgrüne Energiewende ruinieren unseren Wirtschaftsstandort. Die Bayerische Staatsregierung verfolgt dieselbe grüne Agenda wie die Bundesregierung. Söder und Aiwanger versuchen sogar, diese noch links zu überholen, indem sie sich wie Lobbyisten der Windenergie-Wirtschaft betätigen.“

Florian Köhler fügt als energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion hinzu:

„Die Deindustrialisierung vernichtet Arbeitsplätze. Im März 2026 arbeiteten noch 794.400 Menschen in den energieintensiven Branchen. Das sind 53.300 Beschäftigte (6,3 Prozent) weniger als im Februar 2022. Die Ursachen liegen in der grünen Energiewende. Der Verzicht auf russisches Gas und die Abschaltung unserer Kernkraftwerke hat die Energiekosten nach oben getrieben. Unternehmen, die auf bezahlbare Energie angewiesen sind, verlassen unser Land. Allein mit Wind und Sonne kann man keine Industrienation am Laufen halten. Auch die Bayerische Staatsregierung bleibt völlig uneinsichtig. Nur die AfD wird durch Technologieoffenheit, d.h. auch die Rückkehr zur Kernenergie, für Energiesicherheit sorgen.“