Die Außenwirtschaft ist für Bayern von zentraler Bedeutung. Laut einer Studie der Prognos AG exportierte der Freistaat 2024 Waren im Wert von rund 225 Milliarden Euro. Dies sind etwa 28,4 Prozent des bayerischen Bruttoinlandsprodukts. 2013 waren es noch 32 Prozent. Besonders exportabhängig ist die Industrie: Rund 60 Prozent ihres Umsatzes stammen aus dem Exportgeschäft, in der Automobilindustrie sogar rund 75 Prozent. Für Bayern insgesamt liegt die Exportrelevanz bei 18 Prozent, d.h. fast jeder fünfte erwirtschaftete Euro beruht auf Export. Rund 1,4 Millionen Erwerbstätige arbeiten in exportbezogenen Berufen, und etwa 16 Milliarden Euro des bayerischen Steueraufkommens sind vom Export abhängig.

Die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Katrin Ebner-Steiner, erklärt dazu:

„Bayern ist ein Exportland. Unser Wohlstand beruht auf unserer globalen Wettbewerbsfähigkeit. Umso besorgniserregender ist es, dass die Exportquote seit Jahren rückläufig ist. Seit 2019 ist Bayern sogar Nettoimporteur. Es ist daher dringend an der Zeit, den Standort zu stärken – durch die Politik der AfD!
Das bedeutet: radikale Entbürokratisierung, Steuersenkungen, Investitionen in Schlüsselindustrien und Zukunftsbranchen sowie Sicherung unserer Energieversorgung. Genehmigungsverfahren müssen massiv beschleunigt, sinnlose Berichtspflichten und Dokumentationsvorgaben abgeschafft werden. Bezahlbare Energie ist durch einen Mix aus Kohle, Gas, Öl und Kernkraft sicherzustellen. Erneuerbare Energien können nur ergänzend zur Versorgung beitragen. Unsere Wirtschaft und unsere Bürger sind umfassend zu entlasten. Neue Steuern und Abgaben darf es nicht geben. Als AfD stehen wir an der Seite unserer innovativen Unternehmen und Leistungsträger.“