Der Weltklimarat der UN, der „Intergovernmental Panel on Climate Change“ (ICCP), hat sein Modell RCP8.5 selbst als unplausibel eingestuft. Medien, Behörden und internationale Institutionen haben jahrelang bevorzugt mit diesem Extremszenario gearbeitet, obwohl Experten bereits früh auf dessen mangelnde Realitätsnähe hingewiesen hatten. Laut Berichten mussten für RCP8.5 Voraussetzungen angenommen werden, die selbst bei sehr pessimistischen Prognosen unrealistisch waren – etwa eine Vervielfachung der weltweiten Kohleverstromung.
Hierzu erklärt Harald Meußgeier als Leiter des Arbeitskreises für Umwelt und Verbraucherschutz der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:
„Die Entscheidung internationaler Klimaforscher, das Extremszenario RCP8.5 künftig nicht mehr als plausibles Zukunftsmodell zu verwenden, ist ein längst überfälliger Schritt.
Seit Jahren wurde der Bevölkerung mit einem Szenario Angst gemacht, das nach Einschätzung vieler Fachleute niemals realistisch war. Trotzdem diente ausgerechnet dieses Modell als Grundlage für politische Entscheidungen, milliardenschwere Programme und immer schärfere Eingriffe in die Wirtschaft und den Alltag der Bürger.
So verwies auch der frühere grüne Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck auf Studien, die auf RCP8.5 basierten, um milliardenschwere klimaideologische Programme zu rechtfertigen. In Deutschland wurde mit angeblichen Klimaschäden in Höhe von bis zu 900 Milliarden Euro Panik verbreitet.
Wer politische Entscheidungen mit unrealistischen Horrorprognosen begründet, verspielt Vertrauen in Wissenschaft und Politik gleichermaßen. Die Bürger haben ein Recht auf ehrliche und sachliche Debatten statt Angstszenarien. Unser Land braucht Technologieoffenheit und realitätsbasierte, unideologische Wissenschaft. Ich rechne fest damit, dass die Abkehr von dem Modell RCP8.5. nur ein erster Schritt ist und künftig weitere Negativszenarien fallengelassen werden. Klimatische Veränderungen sind normale Phänomene, die es schon immer gab. Wir müssen ihnen ideologiefrei mit pragmatischen Lösungen begegnen.“