Die Fraktionen von CSU und Freien Wählern haben einen Dringlichkeitsantrag mit dem Titel „Versorgungssicherheit stärken – Potenziale von Biogas und Biomethan für eine dezentrale Energieversorgung in Bayern konsequent nutzen“ im Bayerischen Landtag eingebracht (Drs. 19/11092). In diesem fordern sie die Staatsregierung auf, Vorschläge für eine bundesweite Strategie zur stärkeren Integration von Biomethan in die bayerische Gasversorgung und Gasspeicherinfrastruktur zu entwickeln. Die AfD hat jedoch bereits in ihrem Änderungsantrag zum Haushaltsplan 2026/2027 vom 4. März 2026 eine echte „Einspeiseinitiative Biogas Bayern“ gefordert (Drs. 19/10452).

Florian Köhler erklärt dazu als energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:

„Während Bayern im Februar mit 80 Prozent leeren Gasspeichern dastand, erzählen uns CSU und Freie Wähler, unser größtes Problem wäre, dass wir zu wenig Biomethan ins Netz pressen. Sie beklagen fehlende Versorgungssicherheit und bieten grüne Worthülsen an. Gefordert wird eine bundesweite Strategie für Biomethan. Aber wo ist die Forderung, Sanktionen aufzuheben, die uns wirtschaftlich schaden? Wo ist der Kampf gegen die CO2-Steuer? Wann bekämpft man das Gebäudeenergiegesetz und das Wärmeplanungsgesetz? Gar nicht! Denn die Regierungsparteien leben in derselben ideologischen Blase wie Grüne und SPD.
Im Gegensatz zu den Altparteien legen wir echte Lösungen vor: Unser Änderungsantrag zum kommenden Haushalt schafft eine echte Einspeiseinitiative für Biogas. 20 Millionen Euro im Haushalt 2026 und weitere 15 Millionen Euro 2027 – umgeschichtet aus nutzlosen grünen Töpfen. Während andere nur an den Symptomen herumdoktern, wollen wir die Krankheit heilen: Sanktionen aufheben, CO2-Steuer und EU-Emissionshandel abschaffen, GEG und WPG in den Reißwolf, Erdgasspeicher unter bayerische Kontrolle – und dazu eine echte Biomethan-Offensive mit 35 Millionen Euro!
Das ist der AfD-Weg: Biomethan als starke Ergänzung, nicht als ideologischer Ersatz für günstiges Erdgas.“