Bei einem Wirtschaftsmeeting in Sachsen-Anhalt räumte Bundeskanzler Friedrich Merz gravierende Missstände in der deutschen Energiepolitik ein. Demnach sei es ein schwerer strategischer Fehler seiner CDU-Amtsvorgängerin Angela Merkel sowie der nachfolgenden Ampelregierung gewesen, vollständig aus der Kernenergie auszusteigen und dafür heute die Energiepreise auf Kosten der Steuerzahler heruntersubventionieren zu müssen. Hierzu erklärt Katrin Ebner-Steiner, Vorsitzende der Fraktion der AfD im Bayerischen Landtag:
„Aufgrund des zunehmenden Exodus der deutschen Wirtschaft wegen der seit Jahren explodierenden Energiepreise steht der Bundesregierung das Wasser derart bis zum Hals, dass der Bundeskanzler sogar Merkels überstürzten Atomausstieg nach dem Fukushima-Zwischenfall in Frage stellt. Das allerdings 15 Jahre zu spät. Merz‘ Vorschläge zum Wiederaufbau der Kernkraft und die großspurigen Planungen von Markus Söder zur Errichtung von drei Fusionsreaktoren in Bayern basieren allesamt auf der Parteilinie der AfD, die sich seit ihrer Gründung für eine stabile, sichere und bezahlbare Energieversorgung von Bevölkerung und Wirtschaft durch einen intelligenten Energiemix stark gemacht hat. Zeitgleich haben sich ausnahmslos alle anderen Parteien dem Öko-Narrativ unterworfen, das gesamte Land mit erneuerbarer Energie zum Nulltarif versorgen zu können. Unsere Warnungen vor Dunkelflauten, Flatterstrom und explodierenden Preisen durch Stromimporte aus den Nachbarstaaten wurden in den Wind geschlagen. Viel zu spät für viele Unternehmen, die in den vergangenen Jahren ihre Tore schließen mussten, schwenkt die Bundesregierung nun auf die Linie der AfD ein. Allerdings ist anzunehmen, dass es bei den Lippenbekenntnissen von Merz und Söder bleiben wird. Eine schnelle politische Energiewende, die ihren Namen verdient und der Kernkraft den ihr gebührenden Stellenwert einräumt, ist auf Bundes- und Landesebene problemlos mit der bürgerlichen Mehrheit aus AfD sowie CDU/CSU möglich. An der AfD wird es nicht scheitern!“