Das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay steht kurz vor dem Abschluss. Bei einer Sitzung von Vertretern der 27 EU-Länder haben ausreichend viele Teilnehmer der Unterzeichnung zugestimmt. Dadurch wird eine Freihandelszone mit mehr als 700 Millionen Einwohnern entstehen.
Der stellvertretende Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Martin Böhm, kommentiert dies als europapolitischer Sprecher wie folgt:
„Die baldige Unterzeichnung des seit Jahrzehnten umstrittenen Mercosur-Abkommens ist ein schwerer Schlag für Europa. Die Globalisten und Eurokraten haben sich wieder einmal selbstherrlich über alle Befürchtungen und jede berechtigte Kritik hinweggesetzt. Die Landwirte, die vor allem in Deutschland und Bayern um ihre Existenz fürchten, sind ihnen gleichgültig. Ihre One-World-Ideologie, von der sich die USA unter Donald Trump verabschiedet haben, hat für sie immer noch Vorrang. Sie sind einfach unbelehrbar! Die Folgen sind ein enormer Konkurrenzdruck, unter dem unsere Wirtschaft künftig zu leiden hat. Aufgrund zahlloser ökologischer und klimapolitischer Vorgaben, aber auch aufgrund sinnvoller Bestimmungen zum Gesundheits-, Verbraucher- und Tierschutz haben unsere Hersteller erhebliche Nachteile gegenüber südamerikanischen Produzenten. Die ökonomische Kultur ist in Südamerika anders als in Deutschland und Bayern – deshalb lehnen wir als AfD-Fraktion dieses Abkommen ab. Wir stehen für echte Vielfalt und ein Europa der Vaterländer statt Gleichmacherei und Globalismus!“