„Die Familienunternehmer“ haben ihre Ankündigung, mit der AfD in Zukunft einen Austausch zu führen, zurückgenommen. Die Präsidentin des Verbandes, Marie-Christine Ostermann, teilte mit, die Einladung des Bundestagsabgeordneten Leif-Erik Holm zu einem Parlamentarischen Abend sei ein „Fehler“ gewesen. Holm ist Spitzenkandidat der AfD für die Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern im kommenden Jahr. Nach der Bekanntgabe der „Familienunternehmer“, auch mit AfD-Politikern sprechen zu wollen, hatten Medien, Altparteien und linke Gruppierungen den Wirtschaftsverband scharf kritisiert.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Oskar Lipp, erklärt dazu Folgendes:

„Die Rücknahme des Gesprächsangebots der ‚Familienunternehmer‘ an die AfD zeigt, wie stark der Einfluss linker Parteien, Mainstream-Medien und wirtschaftsfeindlicher NGOs immer noch ist. Für den Zustand unserer demokratischen Kultur ist es bezeichnend, wenn linke Einschüchterungsversuche und Diffamierungskampagnen derzeit noch Erfolg haben. Hinter den Kulissen der ‚Brandmauer‘-Inszenierungen gibt es jedoch Bewegung: Wir führen ständig intensive Gespräche mit Unternehmern, die sich von der Politik im Bund wie auch in Bayern verraten fühlen. Dazu brauchen die Unternehmer keine Erlaubnis irgendwelcher Vorstände, die vor den Drohungen linker Gruppierungen einknicken. Sie wissen, dass die AfD die einzige politische Interessenvertretung des Mittelstandes ist. Wir sorgen für Steuersenkungen, bezahlbare Energie und einen schlanken Staat. Nur die AfD wird Deutschland wieder zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort machen.“