In Bayern mangelt es an bezahlbarem Wohnraum. Doch laut dem bayerischen Bauministerium wurden zuletzt mehr Baugenehmigungen erteilt: Angeblich wurde von Januar bis September der Bau von 41.000 Wohnungen bewilligt – ein Plus von rund 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Bauminister Christian Bernreiter (CSU) spricht daher von einer „Trendumkehr“. Tatsächlich kann von einer solchen jedoch keine Rede sein – in erster Linie profitieren „Flüchtlinge“ vom Wohnungsbau und nicht die bayerischen Bürger.
Benjamin Nolte erklärt dazu als wohnungspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:
„Wieder einmal täuscht die Staatsregierung die Öffentlichkeit. Denn eine Zunahme an Baugenehmigungen gibt es nur in ländlichen Regionen, wo wenig Bedarf besteht. In Bayerns Großstädten, wo so dringend Wohnraum benötigt wird, ist laut Bayerischem Landesamt für Statistik sogar ein Rückgang um 3,6 Prozent zu verzeichnen. Und schaut man genauer hin, erkennt man, für wen die Söder-Regierung in erster Linie Wohnungen bauen lässt: Der Zuwachs beruht zu einem großen Teil auf dem Bau von Flüchtlingsheimen! Die Unterbringung illegaler Migranten hat für die Staatsregierung weiterhin höchste Priorität.
Eine echte Trendwende gibt es nur mit der AfD: Wir werden dafür sorgen, dass Wohnungen für Bayerns Bürger gebaut werden!“