Für den kommenden Sonnabend (8. November) lädt Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU) zum Kongress „Jugend und Politik“ ins Maximilianeum. Rund 430 Teilnehmer sind angemeldet. An einem Podiumsgespräch zur Mittagszeit nimmt auch Thomas Laschyk teil, der 2014 den „Volksverpetzer“ als Blog gegründet hat und als dessen Chefredakteur fungiert.
Die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Katrin Ebner-Steiner, ist entsetzt:
„Das Geschäftsmodell, anti-patriotische Agitation und Hetze als ‚Faktencheck‘ zu verkaufen, etabliert sich offenbar immer mehr. Thomas Laschyks ‚Volksverpetzer‘ ist zudem eine besonders radikale Erscheinungsform dieses Phänomens. Insbesondere auf die AfD hat er es abgesehen, so hat er 2023 gemeinsam mit den Omas gegen rechts eine Petition für ein AfD-Verbotsverfahren gestartet. Ich bin fassungslos, dass Ilse Aigner der Hetze gegen uns und der Indoktrination junger Menschen direkt im Herzen der bayerischen Demokratie eine Bühne gibt. Mittlerweile finde ich es nicht mehr abwegig, dass sie sich mit solchen Aktionen das linke Wohlwollen für eine Kandidatur zur Bundespräsidentin erkaufen will.“
Der Parlamentarische Geschäftsführer der Fraktion Christoph Maier ergänzt:
„Was von Ilse Aigners Beschwörungsformeln gegen ‚Extremismus‘ zu halten ist, zeigt sich hier wieder mal besonders deutlich. Während die Menschen in Bayern und nahezu ganz Deutschland Mitte-rechts wählen, driftet die CSU immer weiter nach links ab und merkt nicht mal, dass das der Weg ins Abseits ist. Wann begreift endlich auch die CSU, dass sie in dem rot-grünen Milieu, in dem Hetzportale wie Correctiv und Volksverpetzer gedeihen, selbst auch auf der ‚Feindesliste‘ steht? Die Aufmärsche rund um das Thema ‚Stadtbild‘ haben das doch mehr als deutlich gemacht. Wir werden durch eine Anfrage klären, welche Kosten der Steuerzahler für den Auftritt des linken Hetzportals zu tragen hat. Die AfD fordert die sofortige Ausladung von Thomas Laschyk vom Kongress Jugend und Politik!“