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Deutschland und Bayern schlittern in eine Rezession

Aktuelle Meldungen aus der Wirtschaft über Schließungen und Stellenabbau nehmen stark zu. So kündigte Bosch an, der weltweit größte Autozulieferer mit 410.000 Mitarbeitern, dass man auf die zurückgehende Nachfrage reagiere müsse. Auch Arbeitsplätze in Bayern sind durch die drohende Rezession in Gefahr.

Dazu sagt Gerd Mannes, wirtschaftspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:

„Die Wirtschaft kommt zunehmend in Schwierigkeiten. Der aktuelle Einkaufsmanager-Index PMI für das verarbeitende Gewerbe fiel im Juni von 45 auf 43,2 Punkte, im Juli 2018 lag er noch bei 56,8 Punkten. Die Landesregierung muss ihren klimahysterischen Kurs dringend überdenken und den Industriestandort Bayern in den Fokus nehmen. Die Arbeitsplätze dürfen nicht weiter aufgrund von ideologischen Scheuklappen gefährdet werden, das ist unverantwortlich.

Die deutschen Maschinenbauer kommen allgemein zunehmend unter Druck. Die Bestellungen sanken im ersten Halbjahr um neun Prozent.  Angesichts der Tatsache, dass die deutschen Maschinenbauer mehr als eine Million Arbeitnehmer beschäftigen und die Aufträge deutlich zurückgehen, könnte ein enormer Stellenabbau drohen. Nur in die Vereinigten Staaten steigerte sich der Export deutscher Maschinenbauer um 12 Prozent. Dieses wichtige Wachstum wird durch einen harten Anti-Trump-Kurs der deutschen Politik und vieler ‚Leitmedien‘ gefährdet.

Einer drohenden Rezession darf unter keinen Umständen tatenlos zugesehen werden. Hierzu brauchte es eine klare Strategie. Die 150 Milliarden über 10 Jahre, die CSU-Politiker Georg Nüßlein in Aussicht gestellt hat, um den ‚klimafreundlichen Umbau aller Lebensbereich‘ durchzusetzen, ist genau der falsche Ansatz, wie auch die Verengung der Politik auf die E-Technik. Um Arbeitsplätze zu sichern, braucht es technologieoffene Investitionen und einen Fokus auf eine bayerische Industriepolitik der Zukunft.“

2019-08-07T09:24:57+02:006. August 2019|