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Ideologischer Fundamentalismus bei der „Energiewende“: Grüne gefährden Energiesicherheit

Die „Energiewende“ bleibt ein zentrales politisches Thema. Die Energiebranche steht vor großen Herausforderungen und gerät unter wachsenden Druck der Grünen. Offiziell geben sich die Energiekonzernen gelassen. Dennoch wachsen laut der WELT bei Experten die Sorgen, dass die Kluft zwischen politischen Forderungen und technischer Realisierbarkeit immer größer werden könnte.

Dazu sagt Gerd Mannes, energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag:

„Die Umstellung der Energieproduktion auf erneuerbare Energien ist eine Jahrhundertaufgabe. Die Grünen gehen dabei allerdings mit wirtschaftlicher und technologischer Unvernunft vor. Die beiden Grundprobleme der sogenannten Energiewende sind ungelöst: Versorgungssicherheit und Kosten. Wer meint, sie übers Knie brechen zu können, ist entweder uninformiert, ideologisch verbohrt oder belügt die Öffentlichkeit. Man benötigt rund 2.000 Windenergieanlagen, um ein Kernkraftwerk zu ersetzen, und in ganz Bayern verfügen wir derzeit nur über gut 1.100.

Strom darf kein Luxusgut werden! Bayerische und deutsche Haushalte und Unternehmen zahlen europaweit einen der höchsten Strompreise. Seit dem Jahr 2000 musste unsere Industrie fast eine Verdreifachung des Strompreises hinnehmen. Die EEG-Umlage verzeichnet seit 2008 einen Anstieg von über 540 Prozent. Die stetige Verteuerung des Strompreises ist ein klarer Indikator dafür, dass diese Energiewende nicht kritiklos hochgejubelt werden darf. Die Versorgungssicherheit, sichere Arbeitsplätze und eine bezahlbare Energieversorgung müssen die Ziele sein. Für den Erhalt des Industriestandorts Bayern ist die kostengünstige und zuverlässige Energieversorgung ein entscheidender Standortfaktor.“

2019-06-02T20:35:19+02:0029. Mai 2019|