Am European Campus Rottach-Inn der Technischen Hochschule Deggendorf sind mehr als 1.500 Studenten aus über 90 Ländern eingeschrieben. Die meisten stammen aus Indien, Ägypten, Pakistan, Ghana und Nigeria. Laut Medienberichten besuchen viele der dort vorgeblich studierenden jungen Menschen jedoch keinerlei Lehrveranstaltungen. Stattdessen arbeiten sie in Niedriglohnjobs in ganz Deutschland. Nach mehreren Semestern immatrikulieren sie sich für einen neuen Studiengang, um auf diese Weise ihren Aufenthalt in Deutschland zu verlängern.

Die Vorsitzende der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Katrin Ebner-Steiner, erklärt dazu:„Die Staatsregierung will mindestens 100 Millionen Euro Steuergeld in den European Campus stecken. Dabei scheint es sich bei diesem ‚Prestigeprojekt‘ eher um institutionalisiertes Schleusertum als um eine Erfolgsgeschichte zu handeln. Es steht zu befürchten, dass die meisten dort eingeschriebenen Studenten nur auf dem Papier existieren. Die Immatrikulationsbescheinigung ist für sie wohl nur eine Eintrittskarte für den Aufenthalt in Deutschland. Dieser Missbrauch von Institutionen der Technischen Hochschule Deggendorf darf nicht länger geduldet werden! Daher müssen alle bayerischen Universitäten auf den Prüfstand.“

Der stellvertretende Vorsitzende und hochschulpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Benjamin Nolte, erklärt dazu:

„Schon bei der Abbrecherquote der Pseudo-Studenten sollten die Alarmglocken läuten: In manchen Bachelorjahrgängen sind es rund 80 Prozent. Die Hochschule redet sich heraus, dass darunter auch Studiengang- und Hochschulwechsler fallen. Offenbar sollen die skandalösen Hintergründe verschwiegen werden. Derzeit läuft sogar ein Ermittlungsverfahren gegen zwei Personen, die rund 400 ausländischen Studenten gegen Bezahlung Scheinadressen und falsche Mietunterlagen vermittelt haben.
Die Staatsregierung muss die Zustände aufdecken und diese womöglich staatlich geförderte Schleuserei beenden!“