Die AfD-Fraktion hat einen Dringlichkeitsantrag mit dem Titel „Fachkräftesicherung aus eigener Kraft: ‚Ausbildungsbonus Führerschein‘ einführen!“ im Bayerischen Landtag eingebracht (Drs. 19/7450). In diesem fordert sie die Staatsregierung auf, ein Programm nach dem Vorbild des Bayerischen Meisterbonus einzuführen, das Personen mit Wohnsitz in Bayern, die eine Berufsausbildung in Bayern beginnen und abschließen, die Möglichkeit bietet, auch die Fahrausbildung aufzunehmen. Die Förderung soll nur für den Erwerb der Führerscheinklasse B gelten. Die Kosten sollen bis zu einem Höchstbetrag von 4.000 Euro durch einen zinslosen Kredit der LfA Förderbank Bayern finanziert werden. Nach Abschluss der Ausbildung mit einem Notenschnitt von mindestens 2,5 soll der Kredit vollständig erlassen werden.

Der stellvertretende Vorsitzende und einzelhandelspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Johannes Meier, erklärt dazu Folgendes:

„Zum Ende des Ausbildungsjahres 2025 gab es in Bayern rund 14.000 unbesetzte Ausbildungsstellen. Die Betriebe suchen händeringend Nachwuchs, aber es gelingt nicht, genügend junge Menschen in Ausbildung zu bringen. Oft fehlt es an den praktischen Voraussetzungen: Der ÖPNV fährt zu selten, der Führerschein ist zu teuer. Hier setzt unser Antrag an: Wir wollen jungen Menschen, die ihre erste mindestens zweijährige Berufsausbildung in Bayern absolvieren, ermöglichen, parallel den Führerschein der Klasse B zu erwerben – finanziert über ein zinsloses Darlehen der LfA Förderbank Bayern. Wer die Ausbildung mit der Note 2,5 oder besser abschließt, muss das Darlehen nicht zurückzahlen.
Als AfD entlasten wir junge Menschen, sichern Fachkräfte und fördern die Entwicklung des ländlichen Raumes. Und vor allem belohnen wir Leistung.“