Die Fraktionen der CSU und der Freien Wähler haben in die gestrigen Plenarsitzung des Bayerischen Landtags einen Dringlichkeitsantrag mit dem Titel „Klares Bekenntnis zur Apotheke vor Ort“ eingebracht. In diesem fordern sie die Staatsregierung auf, sich dafür einzusetzen, dass die Vor-Ort-Apotheke als niedrigschwellig erreichbare Anlaufstelle der Gesundheitsversorgung gestärkt und in ihrer flächendeckenden Präsenz erhalten wird.

Matthias Vogler äußert sich dazu als gesundheitspolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag wie folgt:

„Wir brauchen unsere Apotheken vor Ort und müssen diese erhalten. Dieses wohnortnahe medizinische Angebot ist ein wichtiger Teil unserer Versorgungssicherheit. Der Kostendruck hat auch den stationären Arzneimittelhandel erfasst. Unsere Apotheker verdienen aber eine anständige und auskömmliche Vergütung! CSU und Freie Wähler haben eine Reihe von Forderungen erhoben, die jedoch weit hinter dem zurückbleiben, was die AfD auf Bundesebene bereits vorgeschlagen hat: eine deutliche Erhöhung aller Vergütungen um den Faktor 1,25, ein Fixum von 12 Euro, eine Notdienstgebühr von 7,50 Euro, eine Lieferengpasspauschale von 1,50 Euro und die Abschaffung der Nullretaxation. Unser Maßnahmenpaket ist konkreter und umfassender als alles, was die Regierungsfraktionen verlangen. Dennoch haben wir dem Antrag zugestimmt, weil jede Initiative zur Stärkung der Vor-Ort-Apotheke zu begrüßen ist. Die medizinische Versorgung der Bürger steht für uns an erster Stelle.“