Die Bundesregierung hat die Abschaffung der Gasspeicherumlage zum Ende des Jahres angekündigt. Diese war 2022 eingeführt worden, um sicherzustellen, dass die Gasspeicher stets ausreichend gefüllt sind.

Der energiepolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Florian Köhler, kommentiert dies wie folgt:

„Es klingt zwar gut, wenn die Gaskunden etwas weniger bezahlen müssen. Aber mit der Streichung der Gasspeicherumlage täuscht die Bundesregierung die Bürger gleich mehrfach: Erstens wird ein vierköpfiger Haushalt nicht einmal sechzig Euro im Jahr sparen – während gleichzeitig überall die Preise steigen. Zweitens hat die Regierung den Energiemangel selbst herbeigeführt, als sie die linksgrüne Energiewende beschloss. Das war zwar noch die Ampel, aber die schwarz-rote Linkskoalition hat daran nichts geändert. Drittens wird die Gasspeicherumlage gar nicht wirklich abgeschafft, sondern künftig aus dem Klima- und Transformationsfonds bezahlt. Dieser entstammt dem sogenannten ‚Sondervermögen‘ der Bundesregierung, ist also schuldenfinanziert. Letztlich muss also doch der Bürger dafür aufkommen. Und viertens plant die Regierung bereits eine neue ‚Kapazitätsmarktumlage‘, durch die sich die Strompreise verteuern werden. Mit ihr sollen Gaskraftwerke finanziert werden, um Dunkelflauten auszugleichen. Letztlich ist also der Umstieg auf ‚erneuerbaren‘ Flatterstrom die Ursache für höhere Kosten.

Als AfD treten wir dafür ein, die gescheiterte grüne Energiewende abzuwickeln. Wir stehen für sichere, günstige Energie durch Technologieoffenheit.“