Loading...

Zweitwohnungsstopp: Nur ein Tropfen auf den heißen Stein!

In Berchtesgaden und Schönau werden keine Zweitwohnungen mehr zugelassen. Auch weitere bayerische Touristenorte wollen diesem Beispiel folgen. Grund dafür: Während Zweitwohnungen oftmals einen Großteil des Jahres nicht bewohnt werden, fehlt es an bezahlbarem Wohnraum für Einheimische.

Dazu sagt der tourismuspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bayerischen Landtag, Franz Bergmüller:

„Ich begrüße die Entscheidung von Berchtesgaden und Schönau, Zweitwohnungen künftig nicht mehr zuzulassen. Die Situation im Wohnungsmarkt spitzt sich zusehends zu. Dies ist gerade für Geringverdiener in Ballungszentren und beliebten Touristenregionen ein immer größer werdendes Problem. Zweitwohnungen aus diesen Orten zu verbannen, ist allerdings leider nicht mehr als ein Tropfen auf den heißen Stein. Wir brauchen dringend nachhaltige Maßnahmen, um wieder bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

Dem österreichischen Vorbild folgend, fordere ich daher eine deutliche steuerliche Förderung bei der Abgabe von Mitarbeiterwohnungen. Wir müssen beim Erwerb bzw. beim Bau von Mitarbeiterwohnungen eine steuerliche Förderung forcieren. Auch müssen endlich mehr Anreize zur Wohnraumaktivierung gesetzt werden. Gerade Aufstockungen von bestehenden Gebäuden müssen steuerlich gefördert werden und Wohnungen in Gewerbegebieten für Mitarbeiter zugelassen werden, die auch anderen Firmen angehören dürfen. Um Familien und Geringverdienern den Erwerb von Wohneigentum zu ermöglichen, setze ich mich außerdem für eine stärke finanzielle Unterstützung beim Kauf der ersten Immobilie ein. Dies sorgt auf lange Sicht nicht nur für eine Entzerrung der derzeitigen Mietsituation, sondern schützt auch effektiv vor Altersarmut.“

2019-08-16T10:57:08+02:0016. August 2019|